Leitung: Dr. Benjamin Gilfedder
Die Limnologische Forschungsstation konzentriert sich auf die Kopplung zwischen abiotischen und biotischen Prozessen mit der Hydrologie in natürlichen und anthropogenen aquatischen und semi-aquatischen Ökosystemen. Wir untersuchen in erster Linie die Wechselwirkungen zwischen Grundwasser und Oberflächenwasser und wie Wasserflüsse mit dem biogeochemischen Kreislauf von Kohlenstoff, Stickstoff, Eisen, Schwefel und Spurenelementen (z.B. Jod und Brom) in Bächen, Flüssen, Seen und der Küstenregion gekoppelt sind. Die Limnologische Forschungsstation ist Teil der Abteilung Hydrologie, Mitglied des BayCEER (Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung), und arbeitet eng mit anderen geowissenschaftlichen, biologischen und umweltchemischen Abteilungen zusammen.
Hydrologische Prozesse an der Schnittstelle Land - Ozean
Dabei geht es um ein Feld Experiment, mit dem die Entwicklung einer Süßwasserlinse unter einer Insel und wie der "Wattboden" des norddeutschen Meeres die Einleitung dieses Süßwassers in den Ozean beeinflussen kann.
Grundwasser-See-Wechselwirkungen und Einfluss auf die Seechemie
Wechselwirkungen zwischen Grundwasser und Seesystemen: Bullen-Merri-See und Gnotuk Australien (Fotos: B. Gilfedder)
Neue Instrumentierung für hochauflösende Messung von Tracern
Einsatz neuer Instrumente zur langfristigen hochauflösenden Überwachung von Grundwasserflüssen mittels Radon